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In Japan zeigt man seine wahren Gefühle nicht - das Gesicht wahren

Aktualisiert: 14. Sept. 2022


In Japan zeigt man seine wahren Gefühle nicht. Das gehört dort zum guten Ton, oder wozu auch immer. Weißt du was? So weit sind wir hier in Deutschland davon nicht entfernt.


Ich habe mich früher oft komisch gefühlt in der Gegenwart von Menschen, die sehr professionell sind. Warum? In mir zog sich oft alles zusammen, weil ich dachte, dass ich nicht gut genug für diese Menschen bin.

Heute weiß ich inzwischen, dass es daran liegt, dass ich mich nicht getraut hab, wirklich meine wahren Emotionen zeigen zu können.



Professionalität zeigt sich unter anderem in Rationalität und im „intellektuell wirken“ - Gefühle sind eher eine Offenbarung meiner Seele und nicht gerade das, was man professionell nennt.


Doch weißt du, es ist für mich ein sehr hoher Preis, den ich bezahle, wenn ich meine Gefühle unterdrücke.


Nicht nur, dass sich unterdrückte Gefühle als Krankheiten manifestieren, damit wir sie dann irgendwann endlich mal beachten.


Sondern auch, weil sehr viel Lebensgefühl unterdrückt wird.


Das, wofür wir eigentlich hier sind, wird unterdrückt.


Warum Menschen sich hinter Masken verstecken, wenn es um ihre Gefühle geht? Es gibt sicherlich super viele Gründe.

Und einer davon ist aus meiner Sicht: Du glaubst, mit dem, WER du bist und was du bist, nicht gut genug zu sein. Vielleicht schämst du dich auch für etwas, das du einst getan oder nicht getan hast.


Und um die Seriosität und alles, was ein gutes Leben ausmacht, auch schön zu unterstützen, bauen sich Menschen dann Lebensumstände, die die Maske quasi stärken. ZB hochbezahlte Jobs, die ihnen schöne Urlaube ermöglichen oder neue Tattoos, oder was auch immer. (Bitte prüfe einfach nur für dich, obs stimmt. Es muss nicht so sein!)


Und weißt du was? Ich kenne das von mir! Ich habe soo lange versucht, alles zu sein, was ich nicht wirklich bin, weil ich Angst hatte, dass ich nicht gut genug bin für andere.


Was also tun, damit Menschen sich öffnen?

Es ist ganz einfach. Sorge dafür, dass die Menschen in deiner Umgebung sich geliebt fühlen von dir. Hör ihnen einfach mal zu. Stell ihnen liebevolle Fragen, die neue Gedanken möglich machen. Und HÖR AUF zu fragen, wenn du spürst, dass es jetzt reicht. Sorge dafür, dass die Menschen ihre Emotionen zeigen können, wenn sie bereit sind, und anstatt dann etwas dazu zu sagen, umarme ihn oder sie heute einfach nur, und sag nur innerlich: Danke, Du bist wundervoll.







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